Freiwilligeneinsätze weltweit
Leitfaden zu selbstorganisierten Freiwilligendiensten
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Freiwilligendienste im Ausland - Soziale Dienste, soziales Engagement weltweit
Freiwilligeneinsätze weltweit - Leitfaden zu selbstorganisierten Freiwilligendiensten
Ein halbes oder ein Jahr Auslandsaufenthalt, neue Erfahrungen, Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz und soziales Engagement gehören heute fast zum festen Bestandteil des Lebenslaufes vor Beginn des Berufslebens.
So werden auch Freiwilligendienste immer mehr nachgefragt.
Neue Angebote wie der entwicklungspolitische „Weltwärts“-Freiwilligendienst, Einsätze auch für Ältere im Generationsübergreifenden Freiwilligendienst, die Erweiterung der Einsatzländer im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Europäischen Freiwilligendienst können kaum die Nachfrage decken.
Diese kommt nicht nur von Abiturienten sondern auch von Studenten, Berufstätigen und Ruheständlern. Ein Hauptaugenmerk liegt bei Trägern und Bewerbern heute darauf, dass sich die Einsätze nach den Fähigkeiten und Wünschen der zumeist jungen Leute individuell gestalten lassen, um unterschiedliche Motivationen, Kenntnisse und Fähigkeiten erfolgreich im Einsatz einbringen zu können.
Zwischen dem „Lerndienste für Jugendliche“ und dem „Experteneinsatz von Senioren“ herrscht eine große Bandbreite.
Schwerpunkt des Buches: Der Einsatz wird in eigener Regie, mittels vorhandener Partnerschaftsverbindungen einer Pfarrgemeinde, Schule oder Eine-Welt-Gruppe, unterstützt von Tutoren, geplant und durchgeführt. Hierbei bleibt Raum für Flexibilität und Vielfalt. Bilder und Erlebnisberichte aus Einsätzen wecken die Neugierde des Lesers; Mustervereinbarung; Checklisten und Finanzpläne erleichtern die Planungen.
Auch die immer wieder gestellte Frage: „Mein Einsatz ist bereits geplant – wo finde ich einen Träger?“ wird geantwortet. Also: Wie erhält eine gemeinnützige Organisationen, die ich mir selbst irgendwo auf dem Globus ausgeguckt habe, die Anerkennung als Entsender und als Einsatzstellen für "Weltwärts", für den Europäischen Freiwilligendienst oder den "Anderen Dienst im Ausland" (fälschlich oft als Zivildienst im Ausland bezeichnet)? Auch besondere Wege für Österreicher und Schweizer werden skizziert.
Das Buch geht auch auf die Entsender ein. Bei diesem herkömmlichen Weg ist es wichtig, die richtige Adresse zu finden und dazu eine aussagekräftige Bewerbung zu verfassen, um auch eine Zusage zu erhalten. Das Buch liefert Kurzaufrisse verschiedener Entsender, ferner auch Beratungsstellen. Beschrieben wird auch der Senior Expert Service (SES) sowie das Freiwilligenprogramm der UNO, die UN Volunteers.
Auch der umgekehrte Weg wird dargestellt: Wenn Partnerschaft, beispielsweise zwischen Pfarreien zweier Länder, ernstgenommen wird, dann lassen sich auch Freiwilligendienste bilateral und multinational durchführen. Nicht nur einem deutschen Freiwilligen soll ein Jahr Freiwilligendienst in Peru ermöglicht werden, sondern auch einem peruanischen Freiwilligen in Deutschland. Exemplarisch veranschaulicht das Projekt: „Freiwilligendienst umgekehrt: Lateinamerika trifft Deutschland“, wie sich solche „Reverseinsätze“ umsetzen lassen.
»Freiwilligeneinsätze weltweit
Leitfaden zu selbstorganisierten Freiwilligendiensten«
Für Freiwillige und Träger: Vereine, Schulen, Pfarrgemeinden, Partnerschaftsgruppen,
224 S., Dr. Eugen Baldas, Florentine Beck, Angela Plichta, 384 S, ISBN 978-3-86040-136-1; Euro 15,90, SFr 30,50
Hier zum Pressespiegel.
Ähnlich in der Reihe:
Freiwilligendienste in Deutschland
Claudio Jax, Anka Dobslaw, Jörn Fischer, 256 S., Euro 15,90; Sfr 27,50; ISBN 978-3-86040-127-9





