Ratgeber für Zivis in Deutschland
Erfahrungsberichte, Alternativen, Tipps
Buchbesprechung vom ekz-Informationsdienst
Ratgeber zum Zivildienst gab es lange nicht, sodass dieser Titel eine Lücke schließt. Das Buch stellt mit Unterstützung des Bundesamtes für den Zivildienst den Dienst in Deutschland in seiner ganzen Bandbreite vor. Zunächst geht es um Antrag und Verfahren, um die Suche nach einem Zivildienstplatz, um Dienstantritt, Einführung und soziale Absicherung. In einem weiteren Teil wird der Organisationsaufbau des Zivildienstes abgehandelt, Wohlfahrtsverbände und andere Träger werden in Auswahl kurz vorgestellt. Es folgen ein knapper historischer Abriss und ein lexikalischer Teil mit Stichwörtern zum Thema. Auf gut 100 Seiten werden Beispiele und Alltagsberichte aus den verschiedenen Bereichen vorgestellt, die die Bandbreite möglicher Einsatzgebiete illustrieren. Mit (Internet)-Adressen und Abdruck des Gesetzes. Verdienstvoll und für die Zielgruppe insbesondere durch die diversen Erfahrungsberichte ansprechend gestaltet.
Buchbesprechung der Katholischen Sonntagszeitung)
Alles für den angehenden Zivi
Was einst als Ausnahme gedacht war, ist zum Regelfall geworden. Längst zieht eine Mehrheit der jungen Männer den Zivildienst dem Wehrdienst vor. Viele Krankenhäuser oder Pflegeheime könnten ohne den Einsatz der "Zivis" ihren Service nicht aufrechterhalten. Dennoch - oder gerade deshalb - ist das Informationsbedürfnis in Sachen Zivildienst nicht geringer geworden. Wie werde ich anerkannter Kriegsdienstverweigerer? In welchen Tätigkeitsbereichen gibt es Zivistellen? Wie finde ich einen geeigneten Zivildienstplatz? Was passiert, wenn ich nur keine Stelle suche? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich junge Männer konfrontiert sehen.
Antworten gibt der Ratgeber "Handbuch Zivildienst. Alles für den angehenden Zivi". Autor Marcel Klemm, selbst ehemaliger Zivi und langjähriger Mitarbeiter eines Zivildienstmagazins, hat eine Fülle wertvoller Informationen zusammengetragen. Die Spanne reicht vom Antrag auf Kriegsdienstverweigerung über die soziale Absicherung von Zivis bis hin zu Kurzinformationen über Wohlfahrtsverbände und sonstige Träger. Hinzu kommt ein Abschnitt mit praktischen Beispielen aus dem Zivildienstalltag in verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Abgerundet wird das Angebot durch zahlreiche Adressen und Hinweise auf weiterführende Literatur.
Buchbesprechung aus "Der Abiturient"
Altenheim oder Krankenhaus? Essen ausfahren oder Behinderte betreuen?
Junge Männer, die sich Gedanken über den Zivildienst machen, wissen meist nur sehr wenig über das, was sie in den folgenden neun Monaten erwartet. Das Handbuch Zivildienst fasst alle Informationen zum Thema zusammen und bietet Hilfen zur Orientierung vor und während des Zivildienstes, zeigt aber auch mögliche Alternativen auf, beispielsweise den "Anderen Dienst im Ausland".
Das Buch beschreibt die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche, illustriert die Arbeit in den verschiedenen Einsatzbereichen anhand konkreter Alltagsberichte und bietet mit ausgewählten Adressen erste Orientierungsmöglichkeiten. Das macht es dem Leser einfacher sich bewusst für den Zivildienst und insbesondere für einen bestimmten Tätigkeitsbereich entscheiden zu können. Wer weiß schon, dass auch Zivildienststellen im Bereich der Archäologie, im Museum, am Kölner Dom, beim Goethe-Institut oder bei den Jüdischen Gemeinden existieren?
Fazit: Ein ebenso nützlicher wie spannend zu lesender Ratgeber für alle, die sich überlegen Zivildienst zu leisten.
Buchbesprechung aus dem Zivildienstmagazin des Bundesamtes für den Zivildienst
Der Autor hat selbst Zivildienst geleistet. Und nicht nur das. In den letzten Jahren hat er während seines Studiums für das Zivildienstmagazin immer wieder den Dienst von Zivis aus ganz verschiedenen Einsatzbereichen beschrieben und sich so mit dem Thema Zivildienst immer auf dem Laufenden gehalten. Das merkt man dem Handbuch auch an.
Der Ratgeber richtet sich an alle, die den Zivildienst noch vor sich haben. Auf die meisten jungen Männer kommt die Wehrpflicht zu und damit die Frage der Kriegsdienstverweigerung (KDV). Fällt die Entscheidung auf den Zivildienst, hilft das Handbuch, mit den Hürden der KDV zurecht zu kommen, bei der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe und der passenden Stelle.
In mühseliger Kleinarbeit wurden hier alle wichtigen Informationen über den Zivildienst, die Musterung, die Kriegsdienstverweigerung und die möglichen Einsatzbereiche zusammengestellt. Mehr als zwanzig Reportagen aus dem Zivildienstalltag decken das umfangreiche Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ab, wodurch der Zivildienst greifbar wird.
Alle nötigen Hintergrundinformationen rund um das Thema Zivildienst sind hier geordnet und durchdacht zusammengefasst. Geboten werden Orientierungsmöglichkeiten vor und während des Zivildienstes, und wer will, kann das Ziel verfolgen, aus dem Zivildienst nicht nur eine wertvolle Erfahrung zu machen, sondern ihn als Chance zu nutzen Zusatzqualifikationen für den Arbeitsmarkt oder Zertifikate zu erwerben. Denn auch dazu wurde das "Handbuch Zivildienst" verfasst.
Für alle, die den Zivildienst noch vor sich haben, eine optimale Vorbereitungsmöglichkeit.
Von Einsatzbereichen, Formalitäten und Gesetzen
Buchbesprechung aus der Mainpost
Altenheim oder Krankenhaus? Essen ausfahren oder Behinderte betreuen? Klischees über den Zivildienst gibt es viele! Dennoch wissen zahlreiche Jugendliche nicht, was sie in den neun Monaten eigentlich erwartet. „Handbuch Zivildienst" enthält viel Wissenswert für angehende Zivis: von der Kriegsdienstverweigerung über mögliche Tätigkeitsbereiche bis hin zu umfangreichen Hintergrundinformationen.
Es ist erstaunlich, wie viele Möglichkeiten den Zivildienstleistenden offen stehen: Unter anderem gibt es Stellen im Bereich Archäologie, in Museen oder am Kölner Dom. In einem umfangreichen Kapitel wird der Alltag eines Zivildienstleistenden beschrieben. Der Anhang enthält das Kriegsdienstverweigerungsgesetz sowie hilfreiche Erfahrungsberichte.
Das Handbuch ist für angehende Zivis eine große Hilfe. Es gibt einen weiten Einblick in das Leben, das sie erwartet. Außerdem hilft es dabei, die richtige Stelle auszuwählen und liefert zahlreiche Literatur- sowie Internetverweise. Mit lustigen Comics aus verschiedenen Zeitungen wird das Thema aufgelockert und zeigt, wie viel Spaß der Zivildienst machen kann.
Buchbesprechung von www.stellenboersen.de
Handbuch Zivildienst
Alles für den angehenden Zivi
Nach der Schule oder der Ausbildung stehen die meisten jungen Männer vor der Wahl: Bundeswehr oder Zivildienst? Vielen fehlt die Motivation für den Wehrdienst, noch weniger wissen sie aber, was sie als „Zivi" erwartet. Marcel Klemms „Handbuch Zivildienst - Alles für den angehenden Zivi" bietet denjenigen, die sich für den Zivildienst entschieden haben, oder noch vor der Wahl stehen, einen Überblick darüber, was auf sie zukommen wird. Außerdem wird den angehenden Zivildienstleistenden aufgezeigt, dass es weitaus mehr Tätigkeitsfelder gibt als lediglich in Krankenhäusern und Altenheimen.
Laut Aussage des Autors, der lange Zeit als freier Mitarbeiter für das Zivildienstmagazin des Bundesamtes für den Zivildienst in Köln tätig war, ist das Ziel des Buches, „dem Leser zu einer konkreteren Vorstellung zum Zivildienst in Deutschland zu verhelfen, so dass dieser sich bewusst für den Zivildienst und insbesondere für einen bestimmten Tätigkeitsbereich aus der großen Palette der Möglichkeiten entscheiden kann."
Zu diesem Zweck gibt Klemm zunächst Informationen zur Kriegsdienstverweigerung und danach zum Zivildienst im Allgemeinen. Hierunter auch zu den Themen Organisation, sowie Wohlfahrtsverbänden und Trägern. Darauf folgt eine Chronik, in der die Geschichte des Zivildienstes von 1949 bis 2005 erläutert wird. Im nächsten Kapitel wird von Arbeitszeit über Lohnsteuer bis hin zur Verschwiegenheitspflicht alles für den „Zivi" Interessante von A bis Z thematisiert. Zum Schluss werden noch Zivildienstalltage und verschiedene Tätigkeitsbereiche an Beispielen veranschaulicht. So wird verdeutlicht, dass „Zivildienst" nicht unbedingt gleich Arbeit im Altenheim bedeutet, sondern auch im Bereich der Archäologie, in Goethe-Instituten oder in jüdischen Gemeinden fleißige Helfer benötigt werden. Im Anhang findet der Leser Adressen von Zivildienstschulen und Erfahrungsberichte anderer ehemaliger "Zivis".
Das „Handbuch Zivildienst" ist mit 174 Seiten recht kompakt, aber dennoch sehr informativ. Besonders nützlich für den angehenden Zivildienstleistenden sind die weiterführenden Internetadressen, die zwischendurch auf den Seiten aufgeführt sind. Bezüglich der Erlebnisberichte ehemaliger Zivildienstleistender erläutert der Herausgeber im Vorwort, dass er sich durchaus darüber im klaren sei, dass diese sehr subjektiv sind, „nichts aber die Facetten des Zivildienstes besser erläutert als die Beobachtungen der jungen Männer von Ort."
Der Zivildienst im Ausland, auch Anderer Dienst im Ausland genannt, wird im Handbuch nur sehr kurz angesprochen. Für diejenigen, die sich für nähere Informationen zu dem Thema interessieren, publizierte der Verlag interconnections im Jahr 2004 den Ratgeber Zivi Weltweit - Internationale Alternativen zum Zivildienst.
Fazit: Wer noch keine genaue Idee von dem hat, was ihn während des Zivildienstes erwartet oder wer noch gar keine Entscheidung zwischen Wehr- und Zivildienst gefällt hat, bekommt mit diesem Buch einen guten Einblick in den „Zivi"-Job. Jedoch auch diejenigen, für die sofort feststand, wie und wo sie ihren Zivildienst absolvieren wollen, bietet der Ratgeber viele nützliche Insider-Informationen.
Buchbesprechung von www.einstieg.com
Mehr als Pflichterfüllung
Als Zivi zu Bayer Leverkusen oder ins Goethe-Institut? Im "Handbuch Zivildienst" informiert Autor Marcel Klemm rund um den Zivildienst, stellt interessante Zivi-Stellen vor und erklärt, wie man sie bekommt.
Daran kommt in Deutschland (fast) kein Mann vorbei: Mit 18 flattert der Musterungsbescheid ins Haus, und dann heißt es: ab zum Kreiswehrersatzamt. Für alle, die nicht als untauglich eingestuft werden, heißt es anschließend: Bundeswehr oder Zivildienst. Wer sich für den Dienst ohne Waffe entscheidet, hat unzählige Möglichkeiten, denn der Zivildienst bietet weit mehr Möglichkeiten als Krankenhaus, Seniorenheim oder Essen auf Rädern. Im Handbuch Zivildienst berichtet Autor Marcel Klemm beispielsweise von Patrick, Kilian und Martin, die ihren Dienst beim Bonn Goethe-Institut ableisten und dort das Kultur- und Freizeitprogramm für ausländische Stundenten auf die Beine stellen und bereits Kontakte in die ganze Welt geknüpft haben.
Thomas, Ingo und Simon haben sich dagegen für ein Engagement im Umweltschutz entschieden. Im Erftverband sind sie unter anderem für die Überprüfung der Wasserqualität der Fließgewässer zuständig und fahren daher regelmäßig durch die Region, um Proben zu entnehmen und im Labor zu analysieren - eine ideale Vorbereitung für ein späteres Biologiestudium.
Darius und Martin sind dagegen sportbegeistert - und leisten daher ihren Dienst als „Mädchen für alles" beim TSV Bayer 04 Leverkusen. Dort halten sie Rasenflächen und Übungsgerät in Schuss, unterstützen aber auch die Organisation des Behindertensports.
Neben diesen und weiteren Reportagen aus dem Zivildienstleben hält das Handbuch jede Menge nützliche Infos bereit: Tipps zu Musterung und Verweigerung oder zur Suche nach einer Zivildienststelle beispielsweise, dazu Wissenswertes zu Rechten und Pflichten von Zivis, einen Überblick über Alternativen zum Zivildienst und ein Hintergrundkapitel zu Sinn, Zweck und Geschichte des Wehrersatzdiensts in Deutschland.
Angehende Zivis, die es nicht dem Zufall überlassen möchten, wie interessant und nützlich die kommenden neun Monate werden, sind mit diesem Ratgeber gut gerüstet.
Handbuch Zivildienst - Alles für den angehenden Zivi
Kriegsdienstverweigerung, Zivildienst, alternative Dienste und 1000 Tipps.
Von Marcel Klemm. Verlag Interconnections. 174 Seiten, 15,90 Euro.
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